Und Maßnahmen wie: Geschmackssache, Knack den kulturellen Code Wegweisend, Hard facts &soft
Lehrer/innen aus 107 Schulen wurden zu ihren Erfahrungen und zu den ihren Herausforderungen im Rahmen von Berufsorientierung für Schüler/innen mit Migrationshintergrund befragt.
Der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt stellt für Jugendliche generell und speziell für Jugendliche mit Migrationshintergrund eine große Herausforderung dar. Sprachbarrieren, kulturelle Unterschiede, fremde Schul- und Ausbildungssysteme und Vorurteile sind dabei einige der Schwierigkeiten, mit denen sich die Jugendlichen konfrontiert sehen.
Die Lehrerinnen und Lehrer in den steirischen Schulen kennen diese Problematik aus der täglichen Praxis. Die Erfahrungen und Einschätzungen dieser Personengruppe sind für die weiteren Tätigkeiten im Projekt von großer Wichtigkeit. Zur Erhebung des Status Quo im Umgang mit Schüler/innen mit Migrationshintergrund sowie weiterer relevanter Informationen über diese Personengruppe wurde ein Fragebogen entwickelt, der durch die BerufsFindungsBegleiter/innen in den jeweiligen Bezirken an die Lehrkräfte in den Schulen (per E-Mail-Kontakt oder im Rahmen von persönlichen Gesprächen) übermittelt wurde.
Es wurden im Rahmen dieser Erhebung Lehrkräfte jener Schulen befragt, deren Schüler/innen unter anderem die 7. bis 10. Schulstufe besuchen. In erster Linie sind dies Hauptschulen, Realschulen, Neue Mittelschulen und Polytechnische Schulen. Die Erhebung wurde in allen Bezirken der Steiermark durchgeführt mit Ausnahme der Landeshauptstadt Graz sowie des Bezirkes Weiz, der zum Zeitpunkt der Erhebung noch nicht betreut wurde.
Autoren/innen: Mag.a Daniela Haspl, Dr. Peter Härtel, Dr.in Michaela Marterer, Mag. (FH) Harald Reichmann, August 2010